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	<title>Jusos Hamburg :: Junge Sozialdemokraten in der SPD Hamburg</title>
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	<description>Die Jusos Hamburg in der SPD Hamburg bieten ein Forum für junge interessierte Menschen.</description>
	<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 07:33:45 +0000</pubDate>
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		<title>Fachkr&#228;ftemangel in der Pflege beheben – Pflegenotstand abwenden</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 07:34:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>malteauer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[AK Soziales und Gesundheit]]></category>

		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Arbeitskreise]]></category>

		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>

		<category><![CDATA[Konferenzen]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong>Die Jusos Hamburg fordern den Senat der Freien und Hansestadt Hamburg auf Ma&#223;nahmen zu ergreifen, um die Arbeitssituation im Pflegebereich zu verbessern, den Fachkr&#228;ftemangel zu beheben und einen Pflegenotstand abzuwenden.</strong>
.
Die Sicherung einer angemessenen Versorgung pflegebed&#252;rftiger Menschen ist eine unverzichtbare Aufgabe unseres Sozialsystems. F&#252;r die Jusos Hamburg stellt dies eine der Kernaufgaben des Staates dar, der angesichts des sich versch&#228;rfenden demographischen Wandels eine hohe Priorit&#228;t einger&#228;umt werden muss.
.
__________
Bild: <a href="http://www.pixelio.de/details.php?image_id=284080"> Stihl024 &#124; www.pixelio.de</a>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><img src="http://www.jusos-hamburg.de/wp-content/uploads/284080_r_k_by_stihl024_pixeliode-575x379.jpg" alt="284080_r_k_by_stihl024_pixeliode" title="284080_r_k_by_stihl024_pixeliode" width="575" height="379" class="alignleft size-medium wp-image-3888" /><br />
Bild: <a href="http://www.pixelio.de/details.php?image_id=284080"> Stihl024 | www.pixelio.de</a><br />
.<br />
<strong>Die Jusos Hamburg fordern den Senat der Freien und Hansestadt Hamburg auf nachfolgende Ma&#223;nahmen zu ergreifen, um die Arbeitssituation im Pflegebereich zu verbessern, den Fachkr&#228;ftemangel zu beheben und einen Pflegenotstand abzuwenden.</strong></p>
<p>1.	Ein bundesweiter gesetzlicher Mindestlohn im Pflegesektor soll eingef&#252;hrt werden. Dazu geh&#246;rt auch ein gesetzlicher Mindestlohn f&#252;r Auszubildende in angemessener H&#246;he.<br />
2.	Die Qualifikation der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer muss in den Pfleges&#228;tzen ber&#252;cksichtigt werden. Dazu geh&#246;rt eine angemessene konkurrenzneutrale Finanzierung der Ausbildungspl&#228;tze.<br />
3.	Der Personalschl&#252;ssel in der Pflege muss dem tats&#228;chlichen Pflegebedarf angepasst und der Einsatz von Personalbemessungssystemen verbindlich geregelt werden. Der Stellenschl&#252;ssel muss auch f&#252;r ambulante Pflegedienste gelten.<br />
4.	In Hamburg soll eine Pflegekammer eingerichtet werden, die f&#252;r F&#246;rderung, Regelung, &#220;berwachung sowie Pr&#252;fung und Anerkennung der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung verantwortlich ist. Alle Pflegefachkr&#228;fte erhalten durch die Pflegekammer die M&#246;glichkeit zur Supervision.<br />
5.	Es muss eine gesetzliche Verpflichtung auf Fort- und Weiterbildung in den Pflegeberufen geben, deren Kosten durch den Arbeitgeber getragen werden. Zur Umsetzung dieser Fort- und Weiterbildungspflicht fordern wir die Einf&#252;hrung eines zertifizierten Fortbildungssystems.<br />
6.	Die Ausbildungsst&#228;tten in der Pflege m&#252;ssen verpflichtet werden, den Auszubildenden auch den Besuch in kostenlosen &#246;ffentlichen Pflegefachschulen zu erm&#246;glichen.<br />
7.	Die Ausbildungsg&#228;nge sollen angepasst und modularisiert werden, um Personen unabh&#228;ngig vom Schulabschluss den Zugang in die Pflegeberufe zu erm&#246;glichen. Eine Ausbildung muss in Teilzeit m&#246;glich sein, wenn famili&#228;re Gr&#252;nde dies erfordern.<br />
8.	Die &#214;ffnung der Ausbildungsg&#228;nge der Pflegeberufe f&#252;r Hauptsch&#252;lerinnen und Hauptsch&#252;ler muss unbefristet weitergef&#252;hrt werden.<br />
.<br />
<strong>Begr&#252;ndung:</strong><br />
Die Sicherung einer angemessenen Versorgung pflegebed&#252;rftiger Menschen ist eine unverzichtbare Aufgabe unseres Sozialsystems. F&#252;r die Jusos Hamburg stellt dies eine der Kernaufgaben des Staates dar, der angesichts des sich versch&#228;rfenden demographischen Wandels eine hohe Priorit&#228;t einger&#228;umt werden muss.<br />
Im Zuge des demographischen Wandels wird sich die Zahl der pflegebed&#252;rftigen Menschen (gem. SGB XI) in Deutschland von 2,25 Millionen (2007) auf gesch&#228;tzte 4,7 Millionen im Jahr 2050 erh&#246;hen. In Hamburg waren laut der aktuellen Pflegestatistik (2007) nach Ma&#223;gabe des SGB XI 43.140 Menschen pflegebed&#252;rftig, davon 12.747 in ambulanter und 14.583 in station&#228;rer Pflege. Hinzu kommen 15.810 Pflegebed&#252;rftige, die zuhause privat versorgt werden und Pflegegeld empfangen. Gleichzeitig sinkt die Zahl der Erwerbst&#228;tigen im Pflegesektor stetig. Die Zahl der ausschlie&#223;lich in der Pflege t&#228;tigen Kr&#228;fte lag 2007 bei insgesamt 8.208 (1.822 ambulant, 6.386 station&#228;r). Bis Ende 2010 wird laut der Hamburgischen Pflegegesellschaft die Zahl der offenen Stellen im Hamburger Pflegesektor auf 450 anwachsen. Einem erh&#246;hten Bedarf an Pflegekr&#228;ften steht also ein sinkendes und zudem alterndes Potential an Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern entgegen. Versch&#228;rft wird diese Problematik durch eine anhaltend niedrige Berufswahlentscheidung von Jugendlichen f&#252;r einen Pflegeberuf und einer hohen Fluktuation bei den Besch&#228;ftigten.<br />
Ursache daf&#252;r ist die geringe Attraktivit&#228;t der Pflegeberufe durch k&#246;rperliche und seelische Belastung, schlechte Entlohnung und einem zu niedrigem Stellenschl&#252;ssel. Dies gilt f&#252;r die station&#228;ren Pflegeeinrichtungen wie Hospize, Alten- und Behindertenheime und in noch st&#228;rkerem Ausma&#223; f&#252;r ambulante Pflegedienste. Ziel eines Ma&#223;nahmenpaketes zur Verhinderung eines Pflegenotstandes muss sein, die Attraktivit&#228;t der Pflegeberufe zu verbessern und bestehende H&#252;rden f&#252;r die Berufswahl junger Menschen abzubauen. Mittelfristig soll so die Zahl der im Pflegebereich Besch&#228;ftigten deutlich erh&#246;ht und die Arbeitssituation der Besch&#228;ftigten verbessert werden.<br />
Die Jusos Hamburg erkennen die Leistung in der famili&#228;ren und ehrenamtlichen Pflege an und unterst&#252;tzen die Forderung nach st&#228;rkeren sozialen Netzwerken. Diese k&#246;nnen die professionelle Pflege allerdings nicht ersetzen sondern nur erg&#228;nzen und unterst&#252;tzen. Der Aussage des Sozialsenators Dietrich Wersich (CDU), wonach der Pflegebereich &#252;berprofessionalisiert sei und professionelle Pflege durch ehrenamtliche Helfer ersetzt werden m&#252;sse, ist daher nicht zu folgen. Eine solche Haltung ist angesichts der aktuellen Situation im Pflegebereich unverantwortlich und tr&#228;gt nicht zur L&#246;sung des Problems bei.<br />
Eine faire und leistungsgerechte Entlohnung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den Hamburger Pflegebetrieben ist ein zentraler Faktor f&#252;r die Attraktivit&#228;t der Pflegeberufe. F&#252;r die Pflegekr&#228;fte der wenigen gro&#223;en Tr&#228;ger wie z.B. Diakonisches Werk, AWO oder Pflegen&#038;Wohnen bestehen Tarifvertr&#228;ge. Eine examinierte Pflegekraft der Diakonie in Hamburg erh&#228;lt derzeit ein Einstiegsgehalt von monatlich 2.200 € brutto (1438 € netto, Lst.Kl. 1, keine Kinder). Bei einer tariflich festgelegten Wochenarbeitszeit von 39 Std./Woche ergibt das einen Nettostundenlohn von 8,39 € f&#252;r examinierte Fachkr&#228;fte. F&#252;r Auszubildende liegt die tarifliche Verg&#252;tung je nach Lehrjahr bei 729 bis 880 € brutto im Monat. Die Lohnh&#246;he ist ein bestimmender Faktor f&#252;r die Berufswahlentscheidung. Die Erh&#246;hung dieses Lohnsatzes erachten wir daher als unbedingt notwendig, zumal der Pflegeberuf eine hohe k&#246;rperliche Belastung darstellt und mit einem hohen Ma&#223; an Verantwortung eine wichtige Aufgabe in der Gesellschaft leistet. Die tarifliche Lohnh&#246;he liegt allerdings in der Verantwortung der Tarifparteien. Problematisch ist, dass ein gro&#223;er Teil der Pflegebetriebe ihre Besch&#228;ftigten nicht nach Tarif entlohnen. Dies betrifft in besonderem Ma&#223;e die ambulanten Pflegedienste, in denen h&#228;ufig Niedrigstl&#246;hne gezahlt werden. Ein gesetzlicher Mindestlohn ist daher eine notwendige Voraussetzung, um eine faire und leistungsgerechte Entlohnung f&#252;r examinierte und nicht examinierte Pflegekr&#228;fte zu sichern und Konkurrenzvorteile durch Lohndumping zu verhindern.<br />
Die Stellenschl&#252;ssel im Pflegebereich lassen den Angestellten derzeit h&#228;ufig kaum Zeit, eine individuelle und qualitative Pflege zu gew&#228;hrleisten. Diese Situation f&#252;hrt zu einer unverh&#228;ltnism&#228;&#223;ig hohen Belastung der Angestellten und einer Verminderung der Pflegequalit&#228;t. Das Pflegequalit&#228;tssicherungsgesetz (PQsG) sieht daher in §75 Abs. 3 SGB XI die Einf&#252;hrung von landesweiten Personalrichtwertvereinbarungen vor, die das Verh&#228;ltnis zwischen der Zahl der Heimbewohner und der Zahl der Pflege- und Betreuungskr&#228;fte unterteilt in Pflegestufen und im Bereich der Pflege, der sozialen Betreuung und der medizinischen Behandlungspflege den Anteil der ausgebildeten Fachkr&#228;fte am Pflege- und Betreuungspersonal regeln. Dazu soll ein landesweites Personalbedarfsermittlungsverfahren aufgestellt werden. Dies hat die B&#252;rgerschaft mit dem neuen Wohn- und Betreuungsqualit&#228;tsgesetz (WBG) noch nicht im erforderlichen Ma&#223;e umgesetzt. Wir fordern einen verbindlichen Personalschl&#252;ssel, der sich am tats&#228;chlichen Bedarf der zu Pflegenden orientiert und genug Raum f&#252;r individuelle Betreuung bietet. Dieser Stellenschl&#252;ssel muss auch f&#252;r ambulante Pflegedienste gelten.<br />
Die Lohnkosten stellen einen hohen Kostenanteil f&#252;r die Pflegebetriebe dar. Um die Belastung der Arbeitgeber durch h&#246;here L&#246;hne zu reduzieren und gleichzeitig die Fachkr&#228;ftequote in Pflegebetrieben zu erh&#246;hen, muss die Qualifikation der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den Pfleges&#228;tzen ber&#252;cksichtigt werden. Betriebe, die examinierte und damit kostenintensivere Pflegekr&#228;fte besch&#228;ftigen, sollen h&#246;here Betr&#228;ge aus der Pflegeversicherung erhalten. Zudem werden Ausbildungsbetriebe durch die Kosten der Ausbildung schlechter gestellt im Vergleich zu nicht ausbildenden Pflegebetrieben. Wir fordern daher, die rechtliche Grundlage f&#252;r eine Ausbildungsumlage zu schaffen, durch die die Kosten der Ausbildung im Pflegebereich auf alle Betriebe verteilt werden.<br />
Wir fordern die Einf&#252;hrung einer Pflegekammer in Hamburg, die verantwortlich f&#252;r die Gestaltung der Ausbildungsg&#228;nge ist und die Qualit&#228;t der Fort- und Weiterbildungsangebote sichert. Durch eine Pflegekammer wird eine Registrierung aller in der Pflege Arbeitenden obligatorisch und die Transparenz &#252;ber die Qualifikationen wird gew&#228;hrleistet. Die Pflegekammer ist eine berufsst&#228;ndische Interessenvertretung der Pflegeberufe und bietet ihren Mitgliedern die M&#246;glichkeit einer Supervision an. Durch dieses Angebot soll den Pflegekr&#228;ften eine Hilfestellung bei der Bew&#228;ltigung des Pflegealltags gegeben werden. Durch die Anbindung der Supervision an die Pflegekammer wird die Unabh&#228;ngigkeit von den Arbeitgebern gew&#228;hrleistet.<br />
Um die Qualit&#228;t in der Versorgung der Pflegebed&#252;rftigen zu sichern, bedarf es einer permanenten Fort- und Weiterbildung der in der Pflege T&#228;tigen. Die Pflegedienste und -einrichtungen gew&#228;hrleisten die Qualit&#228;tsanforderungen in der Pflege und sind somit auch verantwortlich f&#252;r die Qualifikation ihrer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Die Kosten der Qualifikation sind durch den Arbeitgeber zu tragen. Hier fordern wir die Einf&#252;hrung eines zertifizierten Fortbildungssystems, das an das Fortbildungssystem der &#196;rztekammer angelehnt ist. Pflegeeinrichtungen erhalten Punkte, wenn ihre Angestellten Fortbildungsveranstaltungen und Seminare besuchen. F&#252;r jede Pflegekraft muss eine bestimmte Punktzahl im Jahr erreicht werden. Die Dokumentation erfolgt durch die Pflegekammer. Pflegeeinrichtungen und –dienste mit besonders hohem Qualifikationsniveau erhalten einen Aufschlag auf die Pflegeverg&#252;tung nach §82 SGB XI. Dieser Zuschlag soll den Tr&#228;gern von Pflegeeinrichtungen den Anreiz geben, in die Qualifikation ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu investieren. Die hohe Qualit&#228;t in der Pflege belastet zwar die Pflegekassen, f&#252;hrt jedoch zu einer Verringerung von Pflegefehlern und somit zu einer Entlastung bei den Gesundheitskosten.<br />
In Hamburg sind sowohl private als auch staatliche Berufsschulen vertreten. Viele Ausbildungsst&#228;tten verlangen, dass ihre Auszubildenden die privaten Berufsschulen besuchen und die Berufssch&#252;ler f&#252;r die entstehenden Kosten selbst aufkommen. Bei einem monatlichen Ausbildungsgehalt von 729 bis 880 € brutto stellen Schulkosten von bis zu 200€ pro Monat eine hohe finanzielle Belastung dar. Die Folge ist, dass die Auszubildenden h&#228;ufig von der Unterst&#252;tzung der Eltern oder des Staates abh&#228;ngig sind. Dies f&#252;hrt nicht selten zu einer Demotivation und senkt die Attraktivit&#228;t des Ausbildungsberufes. Aus diesem Grund fordern wir, rechtlich verbindliche Regelungen zu schaffen, die die Ausbildungsbetriebe im Pflegesektor zur &#220;bernahme der Ausbildungskosten in voller H&#246;he verpflichten.<br />
Eine st&#228;rkere Modularisierung soll zudem den Ausbildungsgang den individuellen F&#228;higkeiten und Interessen der Auszubildenden anpassen und Raum f&#252;r zus&#228;tzliche Qualifikationen (wie z. B. Wundexperten oder Palliative Care) schaffen. Modularisierung bedeutet hier die Unterteilung der Beruflichen Ausbildung in aufeinander aufbauenden Teilausbildungen. So k&#246;nnen Schulabg&#228;nger/innen mit einem Hauptschulabschluss in den Pflegeberuf einsteigen und zun&#228;chst eine Ausbildung zum Gesundheits- und Pflegeassistent absolvieren. Daran kann eine Ausbildung zum/zur Altenpfleger/in und danach der Besuch einer Fachoberschule mit dem Erwerb der Fachhochschulreife angeschlossen werden. Schulabg&#228;nger/innen mit Realschulabschluss k&#246;nnen direkt in die Altenpflegerausbildung einsteigen. Dieser Zugang der Pflegeausbildung f&#252;r Personen mit Hauptschulabschluss wurde mit der Arzneimittelgesetz-Novelle unter der Gro&#223;en Koalition zun&#228;chst auf acht Jahre begrenzt. Wir fordern, diesen sinnvollen Aufbau auch nach Ablauf der Frist unbegrenzt weiterzuf&#252;hren und die F&#246;rderung dieses Zugangs zu intensivieren.<br />
Die Umsetzung dieses Forderungskataloges soll dazu beitragen, die Attraktivit&#228;t und das Ansehen der Pflegeberufe zu erh&#246;hen, den Pflegekr&#228;ften ein faires Einkommen und den Verbleib in ihrem Beruf zu erm&#246;glichen und dadurch die Qualit&#228;t der Pflege zu sichern. Nur durch ein entschlossenes Vorgehen der Politik kann der Pflegenotstand abgewendet werden. Daher fordern wir den Senat der Freien und Hansestadt Hamburg auf, auf Grundlage dieser Forderungen ein Konzept zur Verbesserung der Arbeits- und Ausbildungssituation im Pflegebereich zu erarbeiten und umzusetzen.</p>
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		<title>SozialdemokratInnen gegen Nacktscanner</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 05:48:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>malteauer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>

		<category><![CDATA[Juso-Infos]]></category>

		<category><![CDATA[Konferenzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands lehnt den Einsatz der aktuellen Nackt- oder Ganzk&#246;rperscanner in Sicherheitsschleusen &#246;ffentlicher Bereiche ab. Diese Ger&#228;te erstellen mithilfe einer neuartigen Strahlentechnologie ein detailliertes, dreidimensionales Abbild des menschlichen K&#246;rpers, um unter der Kleidung versteckte Fremdk&#246;rper zu identifizieren. Ihr Einsatz steht nach dem vereitelten Terroranschlag in Detroit (USA) erneut im Fokus einer &#246;ffentlichen Diskussion. Die Forderung entbehrt dabei jeder sachlichen Grundlage, da insbesondere der besagte Anschlagsversuch durch den Einsatz der Ger&#228;te nicht h&#228;tte verhindert werden k&#246;nnen.
F&#252;r Sozialdemokraten ist diese Ma&#223;nahme angesichts des allenfalls minimalen Sicherheitsgewinns nicht akzeptabel, sondern stellt vielmehr einen unverh&#228;ltnism&#228;&#223;igen Eingriff in die Privatsph&#228;re des Einzelnen dar.
___________________
Bild: <a href="http://www.pixelio.de/details.php?image_id=122107">stummi123 &#124; www.pixelio.de</a>
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<p><img src="http://www.jusos-hamburg.de/wp-content/uploads/122107_r_k_by_stummi123_pixeliode-575x402.jpg" alt="122107_r_k_by_stummi123_pixeliode" title="122107_r_k_by_stummi123_pixeliode" width="575" height="402" class="alignleft size-medium wp-image-3897" /><br />
Bild: <a href="http://www.pixelio.de/details.php?image_id=122107">stummi123 | www.pixelio.de</a><br />
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Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands lehnt den Einsatz der aktuellen Nackt- oder Ganzk&#246;rperscanner in Sicherheitsschleusen &#246;ffentlicher Bereiche ab. Diese Ger&#228;te erstellen mithilfe einer neuartigen Strahlentechnologie ein detailliertes, dreidimensionales Abbild des menschlichen K&#246;rpers, um unter der Kleidung versteckte Fremdk&#246;rper zu identifizieren. Ihr Einsatz steht nach dem vereitelten Terroranschlag in Detroit (USA) erneut im Fokus einer &#246;ffentlichen Diskussion. Die Forderung entbehrt dabei jeder sachlichen Grundlage, da insbesondere der besagte Anschlagsversuch durch den Einsatz der Ger&#228;te nicht h&#228;tte verhindert werden k&#246;nnen.<br />
F&#252;r Sozialdemokraten ist diese Ma&#223;nahme angesichts des allenfalls minimalen Sicherheitsgewinns nicht akzeptabel, sondern stellt vielmehr einen unverh&#228;ltnism&#228;&#223;igen Eingriff in die Privatsph&#228;re des Einzelnen dar.<br />
Eingriff in Grundrechte<br />
Bis heute ist nicht evaluiert, welche Daten bei dieser Untersuchung konkret erfasst und gespeichert werden m&#252;ssen. Grunds&#228;tzlich untersuchen heutige Ganzk&#246;rperscanner den menschlichen K&#246;rper immer vollst&#228;ndig, auch wenn am Anzeigeger&#228;t einzelne Bereiche unkenntlich gemacht werden. Diese Erfassung ist ein schwerer Eingriff in die Grundrechte der untersuchten Person und ist menschenunw&#252;rdig, ungeachtet etwaiger Bem&#252;hungen um die Anonymisierung erfasster Daten. Vollst&#228;ndig anonym kann eine solche Untersuchung niemals sein, denn es muss immer eine Verbindung zwischen Verd&#228;chtigem und Scannerbild hergestellt werden k&#246;nnen.<br />
Auch ein Eingriff in das Grundrecht der k&#246;rperlichen Unversehrtheit durch den Einsatz entsprechender Ger&#228;te kann nicht ausgeschlossen werden, da die langfristigen Gesundheitsgefahren bei h&#228;ufigem Kontakt mit der eingesetzten Terahertzwellen unzureichend untersucht sind.<br />
Generalverdacht nicht gerechtfertigt<br />
Die Menschen werden durch immer weitere Sicherheitsgesetze und -ma&#223;nahmen unter einen zunehmenden Generalverdacht gestellt. Mittlerweile gilt jeder Reisende als potentieller Terrorist. Die SPD sieht in den Scannern einen weiteren Schritt in eine Welt, die ihren B&#252;rgern nicht mehr traut und deshalb erk&#228;mpfte Freiheit opfert. Dies ist nicht einmal mit den b&#252;rgerlichen Grundrechten vereinbar.<br />
Vollzugsdefizit bei der Terrorabwehr schlie&#223;en<br />
Vollst&#228;ndiger Schutz vor terroristischen Aktivit&#228;ten kann nicht durch Nackt- bzw. Ganzk&#246;rperscanner erreicht werden. Vielmehr sieht die SPD die dringende Notwendigkeit, das bestehende Vollzugsdefizit bei der Terrorabwehr zu schlie&#223;en. Der Anschlagsversuch von Detroit h&#228;tte bereits verhindert werden k&#246;nnen, bevor der Attent&#228;ter das Flugzeug bestiegen hat, wenn die Geheimdienste vorhandene, eindeutige Hinweise auf dessen Pl&#228;ne effektiv verarbeitet und zur Kenntnis genommen h&#228;tten.<br />
Flugsicherheit<br />
In den kommenden Wochen muss die komplette Flugsicherheit an allen Flugh&#228;fen Deutschlands und Europas einer Generalinspektion unterzogen werden. Jede Sicherheitsl&#252;cke ist zu schlie&#223;en. Die zust&#228;ndigen Minister bzw. Senatoren erstatten dem Parlament &#252;ber die Ergebnisse Bericht.<br />
Dar&#252;ber hinaus sind Mindestanforderungen an das Flugsicherheitspersonal zu formulieren. Kein System ist gegen menschliches Versagen gewappnet, daher muss das Personal qualifiziert und gut bezahlt sein. Es zeigt sich, dass das private Sicherheitspersonal, die mit einem Mangel an Ausbildung und schlechter Bezahlung, eine Gefahr f&#252;r die Flugsicherheit darstellen.<br />
Wir Sozialdemokraten werden weiterhin jede Ma&#223;nahme auf ihre Stichhaltigkeit und in Abw&#228;gung zwischen Freiheit und Sicherheit kritisch &#252;berpr&#252;fen. Unsere Entscheidungen beruhen auf rationalen Gr&#252;nden. Die Hysterie seitens der anderen Parteien verurteilen wir.</p>
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		<item>
		<title>Jusos Hamburg begr&#252;&#223;en neues Schulgesetz</title>
		<link>http://www.jusos-hamburg.de/2010/03/04/jusos-hamburg-begruessen-neues-schulgesetz/</link>
		<comments>http://www.jusos-hamburg.de/2010/03/04/jusos-hamburg-begruessen-neues-schulgesetz/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 20:06:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>malteauer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[AK Bildung]]></category>

		<category><![CDATA[Juso-Infos]]></category>

		<category><![CDATA[Konferenzen]]></category>

		<category><![CDATA[Presse]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jusos-hamburg.de/?p=3866</guid>
		<description><![CDATA[<strong>Jetziges Modell bereits seit 2006 Beschlusslage der Jusos in Hamburg.
</strong>
Die Jusos Hamburg begr&#252;&#223;en die &#252;berparteiliche Einigung zur Schulreform in Hamburg. Unter Federf&#252;hrung der Hamburger SPD wurde ein „Schulfrieden“ zwischen SPD, CDU, Gr&#252;ne und Die Linke erarbeitet, der f&#252;r die n&#228;chsten zehn Jahre bestand haben soll. Dieser Kompromiss tr&#228;gt eindeutig eine sozialdemokratische Handschrift. Das Konzept des l&#228;ngeren gemeinsamen Lernens ist ein ursozialdemokratisches Projekt.

Die Jusos in Hamburg haben das jetzt beschlossene Modell in Hamburg bereits im Jahre 2006 entwickelt. Wir freuen uns daher au&#223;erordentlich, dass dies endlich Grundlage der Schulpolitik in Hamburg geworden ist.

Die Jusos Hamburg werden unter dem Dach der Initiative „Chancen-f&#252;r-alle“ die neue Schulgesetzgebung mit aller Kraft unterst&#252;tzen. Insbesondere in Zusammenarbeit mit der Sch&#252;lerInnenkammer Hamburg und vielen anderen Jugendorganisationen werden wir versuchen, die jungen Menschen in Hamburg von der Richtigkeit des heute beschlossenen Schulgesetztes zu &#252;berzeugen.

Dazu der Juso-Landesvorsitzende Nicholas Gildemeister: "Das B&#252;ndnis von Herrn Scheuerl „Wir-wollen-lernen“ darf niemals zum Erfolg f&#252;hren. Es w&#252;rde ein ungerechtes und selektives Schulsystem in Hamburg manifestieren, welches ganz gezielt auf Ausgrenzung und Ungleichheit setzt, anstatt allen Kindern in dieser Stadt die bestm&#246;gliche Bildung zu erm&#246;glichen."]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><img src="http://www.jusos-hamburg.de/wp-content/uploads/2008/11/schule2-575x198.jpg" alt="schule" title="schule" width="575" height="198" class="alignleft size-medium wp-image-1763" /><br />
.<br />
<strong>Jetziges Modell bereits seit 2006 Beschlusslage der Jusos in Hamburg.<br />
</strong><br />
Die Jusos Hamburg begr&#252;&#223;en die &#252;berparteiliche Einigung zur Schulreform in Hamburg. Unter Federf&#252;hrung der Hamburger SPD wurde ein „Schulfrieden“ zwischen SPD, CDU, Gr&#252;ne und Die Linke erarbeitet, der f&#252;r die n&#228;chsten zehn Jahre bestand haben soll. Dieser Kompromiss tr&#228;gt eindeutig eine sozialdemokratische Handschrift. Das Konzept des l&#228;ngeren gemeinsamen Lernens ist ein ursozialdemokratisches Projekt.</p>
<p>Die Jusos in Hamburg haben das jetzt beschlossene Modell in Hamburg bereits im Jahre 2006 entwickelt. ( http://www.jusoshh.yourweb.de/wp-content/uploads/2006/07/Neue%20Bildung%20fuer%20Hamburg.pdf ) Wir freuen uns daher au&#223;erordentlich, dass dies endlich Grundlage der Schulpolitik in Hamburg geworden ist.</p>
<p>Die Jusos Hamburg werden unter dem Dach der Initiative „Chancen-f&#252;r-alle“ die neue Schulgesetzgebung mit aller Kraft unterst&#252;tzen. Insbesondere in Zusammenarbeit mit der Sch&#252;lerInnenkammer Hamburg und vielen anderen Jugendorganisationen werden wir versuchen, die jungen Menschen in Hamburg von der Richtigkeit des heute beschlossenen Schulgesetztes zu &#252;berzeugen.</p>
<p>Dazu der Juso-Landesvorsitzende Nicholas Gildemeister: &#8220;Das B&#252;ndnis von Herrn Scheuerl „Wir-wollen-lernen“ darf niemals zum Erfolg f&#252;hren. Es w&#252;rde ein ungerechtes und selektives Schulsystem in Hamburg manifestieren, welches ganz gezielt auf Ausgrenzung und Ungleichheit setzt, anstatt allen Kindern in dieser Stadt die bestm&#246;gliche Bildung zu erm&#246;glichen.&#8221;</p>
<p>________________<br />
<a href="http://www.jusos-hamburg.de/wp-content/uploads/a5_resolution-schulreform_jusoshamburg.pdf">Die Resolution hier herunterladen.</a></p>
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		<title>Schwarz-Gr&#252;n geht an die Substanz – Ihr verscherbelt unsere Zukunft!</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 22:33:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>malteauer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong>Die Jusos Hamburg fordern den Hamburger Senat auf, den Substanzverlust in Hamburg sofort zu stoppen, auf unrentable Leuchtturmprojekte zu verzichten und Bildungsgeb&#252;hren aufzuheben, solange das Kostendeckungsgebot nicht eingehalten wird.</strong>
Eine solide Haushaltspolitik wird von der CDU immer wieder als Argument ins Feld gef&#252;hrt, um beim W&#228;hler den Eindruck zu hinterlassen, die &#246;ffentlichen Finanzen seien bei der CDU in guter Hand. Die CDU geriert sich als Partei der Sparsamkeit und belegt die anderen Parteien mit dem Stigma der Verschwendung.  Der j&#252;ngste Bericht des Hamburger Rechnungshofes zeigt, dass die Realit&#228;t erheblich von konservativen Wunschvorstellungen abweicht: Er stellt den Schwarz-Gr&#252;nen Haushaltern ein Armutszeugnis aus und spricht Ihnen jede Kompetenz ab.
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<p><img class="alignleft size-medium wp-image-3854" title="444233_r_by_thorben-wengert_pixeliode" src="http://www.jusos-hamburg.de/wp-content/uploads/444233_r_by_thorben-wengert_pixeliode-575x383.jpg" alt="444233_r_by_thorben-wengert_pixeliode" width="575" height="383" />Bild: <a href="http://www.pixelio.de/details.php?image_id=444233&#038;mode=search">Thorben Wengert | www.pixelio.de</a><br />
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<strong>Die Jusos Hamburg fordern den Hamburger Senat auf, den Substanzverlust in Hamburg sofort zu stoppen, auf unrentable Leuchtturmprojekte zu verzichten und Bildungsgeb&#252;hren aufzuheben, solange das Kostendeckungsgebot nicht eingehalten wird.</strong><br />
Eine solide Haushaltspolitik wird von der CDU immer wieder als Argument ins Feld gef&#252;hrt, um beim W&#228;hler den Eindruck zu hinterlassen, die &#246;ffentlichen Finanzen seien bei der CDU in guter Hand. Die CDU geriert sich als Partei der Sparsamkeit und belegt die anderen Parteien mit dem Stigma der Verschwendung. Der j&#252;ngste Bericht des Hamburger Rechnungshofes zeigt, dass die Realit&#228;t erheblich von konservativen Wunschvorstellungen abweicht: Er stellt den Schwarz-Gr&#252;nen Haushaltern ein Armutszeugnis aus und spricht Ihnen jede Kompetenz ab.<br />
Der Pr&#228;sident Jann Meyer-Arbig hebt in seiner Rede zum j&#252;ngsten Jahresbericht deutlich das Versagen des Senates auf dem Feld der nachhaltigen Finanzpolitik hervor: „Nicht nur wer Schulden aufnimmt und sie nicht tilgt, wer Beamte einstellt und die Versorgung der n&#228;chsten Generation &#252;berl&#228;sst oder wer staatliches Verm&#246;gen ver&#228;u&#223;ert, um damit laufende Ausgaben zu bestreiten, handelt gegen das Leitbild intergenerativer Gerechtigkeit. Dies tut auch derjenige, der nicht ausreichend in den Erhalt von Staatsverm&#246;gen investiert.“<br />
Der Substanzverlust in Hamburg ist nach Erkenntnissen des Rechnungshofes massiv: Er bel&#228;uft sich allein an der Universit&#228;t auf 375 Mio. Euro. Zus&#228;tzlich beziffert der Rechnungshof den Werteverlust an Hamburger Stra&#223;en auf 55 Mio. Euro pro Jahr. Jeder Hamburger Verkehrsteilnehmer merkt diese unterlassenen Investitionen. Radwege und Stra&#223;en gleichen mehr und mehr Buckelpisten. Schlagl&#246;cher wachsen sich zu Kratern aus. Gerade nach diesem harten Winter muss der Zustand des Stra&#223;ennetzes evaluiert werden und der Investitionsstau aufgehoben werden, damit sich der Zustand der Infrastruktur nicht weiter verschlechtert. Unterl&#228;sst man heute die n&#246;tigen Reparaturen und Wartungen, schlagen sie in ein paar Jahren umso st&#228;rker zu buche.<br />
An Stelle der Sicherung Hamburger Werte setzt der Schwarz-Gr&#252;ne Senat auf teure Prestigepolitik: Bei den „Leuchtturmprojekten“ Hafencityuni, IBA und igs bem&#228;ngelt der Rechnungshof das Fehlen funktionierender Kostenmanagementsysteme festzustellen, die Kosten laufen dem Senat vollkommen aus dem Ruder. Es werden Blankovollmachten f&#252;r Millionen von Steuergeldern gegeben. Bei der Elbphilharmonie ist dies allgemein bekannt.<br />
Auf der anderen Seite verramschten die konservativ gef&#252;hrten Senate systematisch &#246;ffentliches Eigentum: LBK weg, HHLA zum Teil weg. Anstatt die Einnahmen in Infrastruktur und Hafenausbau zu investieren, flossen Sie dem allgemeinen Haushalt zu.<br />
Aber auch die allgemeine Haushaltspolitik ist nicht solide: Seit 2001 stieg der Betriebsmittelhaushalt um 1,5 Mrd. Euro an. Teure Prestigeobjekte werden geplant und gebaut, aber um ihren langfristigen Unterhalt schert sich der Senat nicht. Bis 2014 plant der Senat sogar die Rekordneuverschuldung von 6 Mrd. Euro und das trotz des Verschleierns der Kosten f&#252;r Schul- und Hochschulbau in Schattenhaushalten. Mit dieser Art von Finanzplanung beschneidet Schwarz-Gr&#252;n die Gestaltungsm&#246;glichkeiten k&#252;nftiger Generationen. Verm&#246;gen wird versilbert, Infrastruktur verkommt, Klientel wird bedient.<br />
Der Rechnungshof bem&#228;ngelt aber nicht nur die fatale Ausgabenpolitik. Auch auf der Einnahmeseite werden elementare Aufgaben vernachl&#228;ssigt: Er wirft die Senat vor „das gesetzliche Gebot zur Erhebung kostendeckender Geb&#252;hren“ nicht zu erf&#252;llen. Daraus ergeben sich Mindereinnahmen von 26 Mio. Euro, die aus mangelhafter Datenqualit&#228;t und dem Verzicht auf saubere Kosten-Leistungsrechnung resultieren. Der Steuerzahler subventioniert den Erhalt besonderer &#246;ffentlicher Leistungen. Das ist nicht nur haush&#228;lterisch fatal, das ist unsozial! Anstatt dem Kostendeckungsgebot aus dem Geb&#252;hrengesetz (GebG) in den Bereichen wo es gesetzlich vorgeschrieben ist konsequent zu folgen – dies sind alle mit Ausnahme von Bildung und Kultur - werden unsoziale Lenkungsgeb&#252;hren wie Studiengeb&#252;hren erhoben und die Lernmittelfreiheit abgeschafft.<br />
An statt solide zu wirtschaften, werden Potentiale nicht genutzt und soziale Bereiche mit einem rigiden Pseudo-Sparkurs klein gehalten. Die ungenutzten Potentiale zeigen aber auch deutlich, worum es dem Senat bei seiner Sparpolitik eigentlich geht: Nicht die Rettung des Haushaltes ist das Ziel, sondern die systematische Schw&#228;chung der sozialen Bereiche und damit die Spaltung der Stadt.<br />
Was n&#252;tzt der Stadt ein blitzblanke Elbphilharmonie, wenn Sie auf schlechten Stra&#223;en nicht erreichbar ist und man von ihr aus nur auf marode Hafenfl&#228;chen schauen kann? Was soll eine gr&#246;&#223;enwahnsinnige Uniplanung, wenn nur noch eine Handvoll sich das Studium leisten kann?<br />
<strong>Die Jusos Hamburg fordern den Hamburger Senat auf:<br />
-	den Substanzverlust in unsere Stadt sofort zu stoppen und die notwendigen Investitionsmittel bereitzustellen. Daf&#252;r m&#252;ssen K&#252;rzungen bei Prestigeprojekten in Kauf genommen werden;<br />
-	f&#252;r jedes Projekt eine genaue Aufstellung der erwarteten Betriebskosten aufzustellen und die Auswirkungen auf den Betriebshaushalt aufzuzeigen;<br />
-	auf teure und unrentable Leuchtturmprojekte zu verzichten, so lange damit eine Vernachl&#228;ssigung des bestehenden einhergeht;<br />
-	Das Kostendeckungsgebot in den vorgeschrieben Bereichen einzuhalten. Solange dies nicht der Fall ist, soll auf alle Bildungsgeb&#252;hren verzichtet werden.<br />
Die Jusos Hamburg fordern die SPD-B&#252;rgschaftsfraktion auf:<br />
-	jede Verfehlung des Senats in Bezug auf die oben genannten Punkte bei dem Erhalt der Stadt konsequent anzugreifen und in die &#214;ffentlichkeit zu tragen;<br />
-	bei bestehenden Projekten regelm&#228;&#223;ige Kostenevaluierungen durchzuf&#252;hren.</strong></p>
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		<title>FES-Nachwuchsgespr&#228;ch</title>
		<link>http://www.jusos-hamburg.de/2010/03/03/fes-nachwuchsgespraech-3/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 14:47:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>malteauer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Termine]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 10. M&#228;rz 2010
Ab 19 Uhr
Im Julius-Leber-Forum]]></description>
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<p>Mit den Hamburger Nachwuchsgespr&#228;chen m&#246;chte das Julius-Leber-Forum H&#246;hepunkte in der politischen Bildungslandschaft setzen.<br />
Transparente Politik mit der FDP? Geht das &#252;berhaupt?<br />
Diese und andere Fragen zum Verh&#228;ltnis von Politik und &#214;ffentlichkeit beim<br />
<strong><br />
13. Hamburger Nachwuchsgespr&#228;chs<br />
Gregor Hackmack, Mitbegr&#252;nder der Plattform abgeordnetenwatch.de<br />
Am Mittwoch, 10. M&#228;rz 2010<br />
Ab 19 Uhr<br />
Im Julius-Leber-Forum der Friedrich-Ebert-Stiftung<br />
Rathausmarkt 5, 20095 Hamburg</strong></p>
<p>Weitere Informationen im Internet unter <a href="www.julius-leber-forum.de">www.julius-leber-forum.de</a><br />
Wie gehabt: Anmeldung erbeten, Mitbringen von interessierten Menschen und Weitergabe der Einladung erw&#252;nscht.</p>
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