Jusos nominieren junge Kandidaten

LDK 2014.2: Jusos nominieren Spitzenduo zur Bürgerschaftswahl

Auf ihrer Landesdelegiertenkonferenz am Samstag haben die Jusos Hamburg Steven von Bargen und Annkathrin Kammeyer als Spitzenduo für die Bürgerschaftswahl 2015 nominiert. Beide sollen als junge KandidatInnen auf der Landesliste der SPD aufgestellt werden.

Steven von Bargen dazu: „Wir wollen das Wahlrecht mit 16 sowohl inhaltlich als auch personell umsetzen. Ich freue mich sehr, dass die Jusos Hamburg mir dafür ihr Vertrauen ausgesprochen haben. Unsere Aufgabe ist es nun die jungen Wählerinnen und Wähler für uns an die Urne zu bringen. Das geht nur mit den richtigen Themen und der richtigen Ansprache.“

Auf der Landesdelegiertenkonferenz im Oktober werden die Jusos Hamburg ihr junges Wahlprogramm vorstellen. Neben der Fortsetzung der bisherigen Politik, was insbesondere die Erhaltung der Gebührenfreiheit im Bildungsbereich betrifft, sollen auch neue Themen gesetzt werden.

Annkathrin Kammeyer, bereits Abgeordnete, dazu: „Wir haben in der letzten Legislatur unter anderem die Studiengebühren abgeschafft. Jetzt müssen wir dafür sorgen, dass auch in der nächsten Legislatur junge Themen auf die Tagesordnung gesetzt werden. Wohnen ist trotz einer sehr guten Wohnungsbauoffensive immer noch sehr teuer und die Universität muss ständig weiterentwickelt werden.“

Neben den Nominierungen haben die Jusos Hamburg auch ihre neue Kampagne vorgestellt. Unter dem Motto „Zukunft braucht Visionen“ werden die Jusos mit einem neuen Design und einer neuen Homepage in die Bürgerschaftswahl ziehen.

Außerdem wurden auf der Konferenz diverse Anträge verabschiedet. So haben sich die Jusos unter anderem gegen die Schließung des Studiengangs Türkisch auf Lehramt an der Uni Hamburg ausgesprochen. Senat und SPD-Bürgerschaftsfraktion wurden aufgefordert sich für den Erhalt und für ein stärkeres Marketing für den Studiengang einzusetzen, um die Zahlen der Interessierten zu erhöhen.

Dazu der Juso-Landesvorsitzende Carl Philipp Schöpe: „Hamburg ist bundesweit Vorreiter im kulturellen Zusammenleben, sei es durch die Einbürgerungskampagne oder durch den Staatsvertrag mit den muslimischen und alevitischen Gemeinden. Dieser richtige Weg darf nicht leichtfertig unterbrochen werden. Wir brauchen mehr zweisprachige Kompetenz und dazu muss der Studiengang erhalten bleiben.

Sämtliche Beschlüsse der Konferenz werden in Kürze hier auf der Seite veröffentlicht.