Jusos Hamburg gedenken der Opfer von Oslo und Utoya

Heute, jähren sich die furchtbaren Anschläge von Oslo und Utøya zum dritten Mal. Die feigen Angriffe auf das norwegische Regierungsviertel und das Sommerlager unserer Schwesterorganisation AUF werden uns immer mit Trauer, Wut und Fassungslosigkeit erfüllen. Unsere jungen Genossinnen und Genossen sind wegen ihres Engagements und wegen unserer gemeinsamen Überzeugungen getötet worden. Dass dies im Europa des 21. Jahrhunderts noch geschehen konnte, werden wir nie verstehen können. Wir werden die Opfer und ihre Hinterbliebenen nie vergessen.
 
Auch heute noch blicken wir mit Bewunderung auf den Umgang der Norwegerinnen und Norweger mit der Tragödie vom 22. Juli 2011 zurück. Sie haben gezeigt, dass Offenheit stärker ist als Intoleranz, dass Zusammenhalt stärker ist als Hass und dass Freiheit stärker ist als Angst. Anders Behring Breivik wurde verhaftet und in einem rechtsstaatlichen Strafverfahren verurteilt.
 
Gleichwohl schwirren auch heute noch seine Motive, Fremdenhass und Rassismus durch die Köpfe zu vieler in unserer Gesellschaft. Nur wenige Monate nach den Anschlägen von Norwegen kamen in unserem Land die schrecklichen Hintergründe der NSU-Mordserie ans Licht. Taten und Opfer mahnen und fordern alle von uns zum täglichen Einsatz auf: Für mehr Miteinander, für mehr Menschlichkeit, für mehr Offenheit und gegen jede Form von Ausgrenzung.