Jusos fordern „Helmut Schmidt Airport Hamburg“

Die Jusos Hamburg haben in tiefer Trauer am Dienstagabend, dem 10. November, Blumen am Hamburger Rathaus für Bundeskanzler a.D. Helmut Schmidt niedergelegt und mit vielen Hamburgern seiner gedacht.

„Helmut Schmidt war in den vergangenen Jahren für viele die politische und moralische Instanz in einer Welt, die aus den Fugen geraten ist. Er war einer der herausragenden Staatsmänner des 20. Jahrhunderts und wurde so über Parteigrenzen und quer durch die Bevölkerung zum Vorbild. Für uns Jusos hat ein politischer Ziehvater und streitbarer Politiker die Bühne verlassen. Wir werden ihn vermissen“, so Armita Kazemi, Juso-Landesvorsitzende.

Gleichzeitig haben die Jusos Hamburg eine Umbenennung des Hamburg Airport in „Helmut Schmidt Airport Hamburg“ gefordert und werden sich dafür politisch stark machen.

Dazu erkälte Martin Heßelbarth, stellv. Juso-Landesvorsitzender aus Hamburg-Nord: „Wir fordern den Senat und die Luftfahrtbehörde auf, den „Helmut Schmidt Airport Hamburg“ zu schaffen. Mit dieser Würdigung der Verdienste Helmut Schmidts auch auf dem internationalen Parkett wäre sein Name für zukünftige Generationen untrennbar mit seiner Heimatstadt Hamburg verbunden. Mit seinem Helmut-Schmidt-Airport Hamburg würde Hamburg sich einreihen in die Familie international bedeutender Flughafenstandorte, wie beispielsweise dem John-F.-Kennedy-Airport in New York oder Paris-Charles-de-Gaulle.

Helmut Schmidt war langjähriger Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrates der Flughafen Hamburg AG und hat in den letzten 65 Jahren den Wirtschaftsstandort Flughafen Hamburg intensiv geprägt.